Das Fort van Sjakoo' kaufen!Der alternative Amsterdamer Buchladen Het Fort van Sjakoo' wurde bis vor kurzem durch eine überdimensionale Mieterhöhung von 900% in seinem Weiterbestehen bedroht. Dank des Einsatzes vieler ist diese Gefahr vorerst gebannt und zur Zeit ist die Rede von einer niedrigeren Mieterhöhung. Auf Dauer ist die einzige realisierbare Möglichkeit jedoch der Kauf des Hauses. Dazu ist natürlich viel Geld nötig. Nur durch die Unterstützung von SympathisantInnen ist es möglich soviel Geld zusammen zu bringen und damit das Weiterbestehen eines politischen Buchladens in Amsterdam zu sichern. Wer und was? Inzwischen gibt es das Fort' bereits seit rund 25 Jahren und die ganze Zeit wird es getragen von einem Kollektiv von (wechselnden) Freiwilligen. Aus prinzipiellen Gründen wollte das Fort' nie von staatlichen bzw. Gemeinde-Subventionen abhängig sein und bis heute hat es immer geklappt und konnten wir alle Unkosten bezahlen. Das Ziel des Forts" ist es nicht Profit zu machen, sondern allerlei Informationsformen zur Verfügung zu stellen, die anderswo nicht zu finden sind. Im Fort' gibt es eine breite Skala politisch linker, gesellschaftskritischer, avantgardistischer, künstlerischer, aufrührerischer, kurioser, umweltfreundlicher und sonstiger interessanter Publikationen, wonach man/frau in regulären Buchladen oft vergeblich sucht. Das Fort bietet einen Distributionspunkt für in Eigenverlagen herausgegebenen Publikationen, Musik von kleinen Labels, T-Shirts, Aufnäher usw. Menschen aus dem ganzen Land und dem Rest der Welt kennen und besuchen das Fort van Sjakoo'. Bedrohung Nach dem bekannt werden dieser Mieterhöhung erhob sich ein Sturm von Protesten. Wütende BuchhändlerInnen, VerlegerInnen, NachbarInnen, BesetzerInnen, BibliothekarInnen und viele andere äußerten sich, alle auf eigene Weise, kritisch gegenüber der Eigentümerin WBA. Auch der Stadtrat von Amsterdam bekam eine Menge Kritik ab Die Politik sorgt dafür, dass es im Stadtzentrum keinen Platz mehr gibt für kleine Betriebe, nicht kommerzielle Initiativen. Das Fort van Sjakoo' ist nämlich nicht die einzige Initiative, die mit hohen Mieterhöhungen konfrontiert wird. Ankauf Wenn wir von der Möglichkeit Gebrauch machen wollen den Laden zu kaufen, müssen wir dies vor dem 30. Juni 2003 an die Eigentümerin bekannt geben. Der Zeitdruck, um die Finanzierung rund zu kriegen, ist also hoch und es wird noch die Frage sein, ob wir das schaffen. Der Kaufpreis für die Räumlichkeiten ist rund 200.000 Euro. Am 30. Juni müssen wir einen großen Teil dieser Summe zusammen haben, um entscheiden zu können, ob ein Ankauf reell ist. Wenn wir den ganzen Betrag von einer Bank leihen, würde uns das finanziell auf Dauer ruinieren. Wichtiger Bestandteil unseres Ankaufplans sind daher Spenden von sympathisierenden Organisationen und Individuen. Um viel Geld zusammen zu kriegen, werden wir in der nächsten Zeit in verschiedenen Städten Informationsveranstaltungen und Benefits organisieren. Helft mit! Wenn der Ankauf nicht stattfindet, und das wird im Juli 2003 deutlich, kriegt ihr euer Geld zurück. Es ist also schon wichtig, dass ihr euren Namen und eure Adresse mitteilt, wenn ihr eine Bargeldspende macht. Anonyme Spenden werden wir, falls der Ankauf nicht klappt, einer vergleichbaren Initiative schenken. Ihr könnt Geld überweisen auf unser deutsches Bankkonto bei der Postbank Köln auf den Namen S. Hänschen' in Amsterdam Kontonummer 3419345 (Bankleitzahl 370 100 50), unter Vermeldung von Spende Ankauf'. Mit den Adressen wird selbstverständlich äußerst sorgfältig umgegangen und sie werden auch nicht an Dritte weitergegeben! Außerdem gibt es noch die Möglichkeit uns größere' Beträge leihweise zur Verfügung zu stellen. Mit eurer Unterstützung bleiben wir hier noch lange! Vergeßt auch nicht, ab und zu auf unsere Website zu gucken: http://www.fortvansjakoo.nl und uns in der Jodenbreestraat 24 in Amsterdam zu besuchen. Falls ihr noch Fragen habt: Ihr erreicht uns am besten über unsere E-Mail-Adresse fortaankoop@planet.nl. Het Fort van Sjakoo |